Zum Inhalt springen

Qualitätsprüfung

Jedes Teil geprüft. Jede Prüfung belegt.

Heute entscheidet oft das Auge, und bei einer Reklamation beginnt das E-Mail-Pingpong in der Lieferkette. Eine Prüfzelle misst jedes Teil und legt den Beleg ab.

Ein 3D-Scanner mit Messmarken ist am Flansch eines orangefarbenen Roboters montiert.

Was wir jeden Tag lösen

Aus einer Meinung wird ein Messwert.

  1. Was Kunden sagen: Wir streiten über Kratzer, die niemand belegen kann.

    Was wir tun: Eine Prüfzelle misst jedes Teil und legt einen Bericht ab.

    Fall ansehen: Camouflage Automotive, Heilbronn: Prüfzelle
  2. Was Kunden sagen: Dasselbe Teil wird an zwei Tagen verschieden bewertet.

    Was wir tun: Ein Sensor misst jedes Teil nach derselben Regel, jeden Tag.

    Fall ansehen: Lackierer von Carbon-Anbauteilen in Rheinhessen
  3. Was Kunden sagen: Transportschaden oder Lackfehler? Das klären wir jedes Mal per E-Mail.

    Was wir tun: Ein Foto jedes guten Teils belegt, in welchem Zustand es das Werk verlassen hat.

    Fall ansehen: Lackierer von Carbon-Anbauteilen in Rheinhessen
  4. Was Kunden sagen: Montagmorgen lackiert anders als Freitagnachmittag.

    Was wir tun: Der Roboter wiederholt dieselbe Bahn, Teil für Teil.

    Fall ansehen: Luftfahrt-Zulieferer in Westfalen

Was sich ändert

  1. Der Roboter misst jedes Teil

    Ein KUKA-Roboter führt einen 3D-Scanner oder einen Deflektometrie-Sensor über das Teil. Die Kamera erkennt, welches Teil es ist.

  2. Gut oder nicht gut, mit Fehlerkarte

    Das Ergebnis erscheint auf dem Tablet an der Nacharbeit, mit der Stelle, die nicht passt.

  3. Ein Foto jedes guten Teils

    Abgelegt unter Barcode und Artikelnummer, im ERP oder im Bauteilpass. Ein Bericht pro Lieferung auf Knopfdruck.

Prüfprotokoll A-10482
Messzelle 1 · 08:42

Teil erkannt

Artikelnummer

A-10482

Gehäuse, pulverbeschichtet

# Merkmal Ist Toleranz Status
1 Schichtdicke 82 µm 70 bis 90 µm i. O.
2 Ebenheit 0,12 mm max. 0,20 mm i. O.
3 Bohrung Ø 24 24,03 mm ±0,05 mm i. O.

Ergebnis In Ordnung Lieferung L-0931

Bericht pro Lieferung Im Bauteilpass abgelegt
Beispieldarstellung

Was wir messen und wie

Zwei Messverfahren, eine Ablage.

Welches Verfahren passt, hängt von Ihrem Teil ab: Form und Lage, oder eine glänzende Oberfläche.

  • Form, Lage, Oberfläche

    3D-Scan

    Ein 3D-Scanner am KUKA-Roboter erfasst das ganze Teil als Punktwolke. Unsere Software vergleicht sie mit dem Soll und entscheidet pro Teil: gut oder nicht gut.

    In unseren Projekten bei Camouflage Automotive, Heilbronn: Prüfzelle

  • Glänzende, lackierte Flächen

    Deflektometrie

    Die Oberfläche spiegelt ein Streifenmuster. Dellen, Kratzer und Einschlüsse verzerren die Spiegelung, die Software markiert die Stelle auf einer Fehlerkarte. Sensor: Micro-Epsilon.

    In unseren Projekten bei Lackierer von Carbon-Anbauteilen in Rheinhessen

  • Rückverfolgung

    Barcode, Foto, Bauteilpass

    Jedes Teil bekommt einen Barcode. Ein Foto jedes guten Teils geht ins ERP, der Bauteilpass lässt sich nicht überschreiben. Ein KI-Agent beantwortet Fragen wie: Wo ist mein Bauteil?

    In unseren Projekten bei Camouflage Automotive, Heilbronn: Prüfzelle

  • Zelle und Sicherheit

    Scanraum und Nacharbeit

    Ein geschlossener Scanraum, der Nacharbeitsraum hinter Rolltoren, SICK-Radar für die Sicherheit. Die Bahnen des Roboters planen wir mit eigener Software.

    In unseren Projekten bei Lackierer von Carbon-Anbauteilen in Rheinhessen

Aus unseren Projekten

Prüfzellen, die heute messen.

Camouflage Automotive

Zulieferer von Porsche

Pilot seit Juni 2026

Jedes Carbon-Teil verlässt das Werk mit Prüfbericht.

Ob ein lackiertes Carbon-Teil gut ist, entschied bisher das Auge. Auf eine Reklamation folgte E-Mail-Pingpong in der Lieferkette. Heute führt ein KUKA-Roboter einen 3D-Scanner über jedes Teil, unsere Software entscheidet gut oder nicht gut, und der Bauteilpass hält das Ergebnis fest. Tablets an jeder Station zeigen, wo ein Teil gerade ist. Die Software entstand aus der Excel-Logik des Kunden, unser Gründer arbeitete dafür selbst vor Ort.

Fall ansehen

Der Film wird erst beim Klick von YouTube geladen (erweiterter Datenschutzmodus).

Lackierer von Carbon-Anbauteilen in Rheinhessen

In Inbetriebnahme

Ein Messsensor, der gute Teile belegt, statt über schlechte zu streiten.

Dasselbe Teil konnte an zwei Tagen unterschiedlich bewertet werden. Jetzt führt ein KUKA-Roboter im geschlossenen Scanraum einen Deflektometrie-Sensor über jedes Teil. Barcode pro Teil, Fehlerkarte auf dem Tablet an der Polierstation, ein Foto jedes guten Teils im ERP. Die Vorgabe des Kunden: höchstens sechs Minuten pro Satz, rund 35 Sätze pro Tag.

6 Minuten höchstens pro Satz, bei rund 35 Sätzen pro Tag: die Vorgabe des Kunden Quelle: Robonnement, Projektunterlagen, Vorgabe vom März 2026

Fall ansehen

Wann wir abraten

Ein Möbelhersteller wollte einen Lackierroboter. Wir empfahlen eine Prüfstation.

Die Teile waren zu lang für die Kabinen, und die meisten Fehler entstanden vor dem Lackieren: Dellen in foliierten Platten, die niemand sah. Eine einfache Prüfstation vor und nach dem Lackieren findet sie, bevor Lack darauf kommt (März 2026).

Mehr Geschichten, in denen wir abraten

Ein Monatsbetrag für alles

Prüfzelle, Software und Betrieb für einen Monatsbetrag.

Ihr Monatsbetrag Preis nach Rundgang

Aufbau einer Prüfzelle

Echte Fotos aus unseren Projekten, mit Ort und Monat.

  • Ein orangefarbener Industrieroboter steht in einer weissen Prüfzelle, daneben eine Leiter und Werkzeug.
    Der Prüfroboter ist aufgestellt und am Boden verankert Camouflage Automotive, Heilbronn,
  • In einer weissen Prüfzelle steht ein Messgerät auf einem Stativ vor einem orangefarbenen Roboter.
    Einrichten des 3D-Scanners mit dem Tracker auf dem Stativ Camouflage Automotive, Heilbronn,
  • Ein orangefarbener Roboter hält einen grossen schwarzen Sensor, rechts ein Computer mit Bildschirm.
    Roboter mit Konturensensor und Messcomputer in der Zelle Lackierer von Carbon-Anbauteilen in Rheinhessen,

Das Modell

Robotik als Service

Wir kaufen, finanzieren, installieren und betreiben. Sie zahlen einen festen Monatsbetrag, ohne Investition. Kaufen bleibt möglich.

So funktioniert Robotik als Service

Das nächste Kapitel

Mit Robonnement Intelligence

Jedes Ergebnis landet im Bauteilpass von Robonnement Intelligence.

Dunkler, schlichter Quader, in den von allen Seiten feine Lichtfäden laufen. Die Hardware ist noch nicht final gestaltet.

Kontakt

Erzählen Sie uns, wo es klemmt.

So fangen wir an

  • Kostenloser Rundgang vor Ort

    90 Minuten, in Ihrem Betrieb

    Wir schauen uns Teile, Kabine, Linie oder Böden an. Sie bekommen eine ehrliche Antwort, ob sich ein Roboter bei Ihnen rechnet, und wenn ja ein erstes Konzept.

  • Referenzbesuch bei einem Kunden in Ihrer Nähe

    Im laufenden Betrieb

    Sehen Sie einen Roboter bei der Arbeit und fragen Sie die Leute, die ihn jeden Tag bedienen.

Über 200 Roboter bei über 150 Kunden · Seit 2008 Applikationstechnik für die Lackierindustrie

Worum geht es?
Was wünschen Sie sich? (optional)

Wir melden uns persönlich innert zwei Arbeitstagen. +41 71 755 49 14 · [email protected]